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Freitag, 19. September 2014

Sugo pomodori fatto al casa - Hausgemachte Ofentomatensoße

Die Sehnsucht und das Fernweh lässt mich nicht los. Was macht Frau man? Holt die letzten italienischen Tomaten vom Markt (nachdem die eigene Tomatenzucht aber mal sowas von grün bleibt) und versucht zumindest italienisches Flair in die Küche zu bringen. Angeregt von Küchenlatein und Tim musste ich es mal ausprobieren. 

Zutaten: 
3 Kg reife Tomaten, 
3 Essl. Zucker, 
6 Essl. Olivenöl, 
4 Zehen Knoblauch zerdrückt (so kann man sie danach schnell rausfischen), 
1/2 Esslöffel Salz, 
5 Zweige Thymian, 
Basilikum und Oregano


Man wasche und halbiere die Tomaten und lege die geschnittene Seite auf gezuckerte Backbleche, den Stielansatz vorher entfernen. Backofen auf 240 Grad erhitzen (Ober- und Unterhitze).
Die Bleche nacheinander in den Ofen, oberste Schiene ca. 10 bis 15 Minuten rösten lassen, bis sich die Haut dunkler färbt.

Etwas auskühlen lassen, die Haut entfernen (Vorsicht, sehr heiß)
Das Fleisch auf ein Blech geben, die Tomaten zerdrücken. Öl, Knoblauch, Salz und Kräuter darüber geben und vermengen.
Im Ofen bei 220 Grad auf der mittleren Schiene weitere 30 Minuten reduzieren lassen.
Danach entweder sofort essen, oder zum Aufbewahren am besten in Weckgläser füllen, diese mit Gummi und Klammern versehen und im Wasserbad bei 90 Grad ca. 20 Minuten ziehen lassen.

Einfach köstlich. Wem es schmeckt, einfach beim nächsten Mal die doppelte Portion einkochen. Die Gläser eignen sich hervorragend als Mitbringsel zur nächsten Einladung. Guten Hunger!!









Mittwoch, 10. September 2014

Leider sehe ich nicht ROT!!

Es ist so unfair!
Da geht man über der Frankfurter Erzeugermarkt
im letzten Jahr. Lässt sich die verwunderten Blicke der Verkäuferin gefallen, als man von jeder Tomatensorte genau eine Tomate wünscht. Und es waren unzählige Sorten, die man sich hier nur wünschen kann.
Schleppt alles von Frankfurt nach Dortmund.
Okay, genießt alle Sorten durch, trocknet die Samen der besten Tomaten und lagert das ganze ein.

Im Frühjahr bevölkern dann kleine Töpfchen mit Klarsichtfolie bedeckt die Fensterbank, begleitet von zahlreichen Monologen der Gärtnerin zum Wohle des Wachstums (okay, manchmal habe ich auch nur Musik vorgespielt!).
Dann kommt der Moment der Freiheit, mit den ersten warmen Sonnenstrahlen werden sie herausgelassen in größeren Töpfen. Man pflegt, gießt, betüddelt, säubern, stützt, spricht wieder,
pflanzt um, setzt Rankhilfen, spricht jeden Sommertag für gutes Wachstum.
Dann ist es soweit: Nach den Blüten kommen zarte Früchte. Frau freut sich über die kleinsten Ergebnisse. Stolz wie Oskar!

Dann kommt irgendwann nach ganz vielen Wochen die bittere Erkenntnis:
Es wird nix rot! Und das was rot ist, schmeckt nach faden Exporten aus dem flachen Nachbarland, gepaart mit mehliger Note.

Warum können selbstgezüchtete Tomaten nicht so aussehen, wie diese Exemplare hier?

Die stammen aus der Toskana und Schelm ist, wer hier
andere Motive als Zwerg Nase sieht :)

#merkefürsnächstemalkannstedirdiearbeitsparen