Posts mit dem Label Herbst werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Herbst werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 16. September 2014

Mir ist so nach Tee und Decke und Antierkältung!


Klar, was hilft, sind Vitamine ohne Ende, Ruhe und Muße antun, viel Schlafen und Schonen.
Ja, ne, ist klar, alles Dinge, die im Berufsleben absolut reichlich vorhanden sind. Damit ich diese bescheidene Zeit trotzdem überstehe, hier meine ganz persönlichen Hilfsmittel: 


Die schnelle Gemüsepfanne:

Heißt, alles rein, was sich noch zum Kochen aus der Gemüseschublade Eures Kühlschranks eignet. Wer mag, köchelt sich noch zwei Kartoffeln dazu und vermengt das Ganze mit etwas Knoblauch, Salz, Pfeffer, Thymian und Oregano. Gut gegen ein schlechtes Gewissen!!!

Was machen mit einem Beutel von nicht mehr ganz so frischen Fleischtomaten, Knoblauch, Peperoni, Pecorinoresten und etwas Basilikum?
Ab in den Topf und gaaanz lange (ca 2 Stunden auf Miniflamme) köcheln lassen. In saubere Marmeladengläser füllen und ab in den Kühlschrank. So geschehen bei mir in der letzten Woche. Die Sauce hält circa 3 Wochen im Kühlschrank, wenn man die Gläser portionsweise gut verschließt.

Wichtig ist die Menge an Chili, nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. Lindert Halsschmerzen und macht im Ernstfall die Nase frei :D.

Was machen bei diesem super Kürbissuppenwetter? Vorbeugen! Auf jeden Fall.
Nur irgendwann springt Einen dieses "GESUND"-wörtchen aus dem Apfel an. Und man muss Tricks anwenden,  um sich selbst aus dem Vitamintief zu heben.
Warum nicht mal zu den Mitteln greifen, mit denen uns "Mutti" schon immer dazu bekommen hat, Obst zu essen?






Genau.....Obstschnitzerspieße! Leicht mit Zitronensaft überträufelt, kann man sie auch mal als Pausensnack einpacken, für die lieben Kleinen. Aber Vorsicht, nur begrenzt einsetzen. Übermäßige Bemutterung kann schnell zur Abhängigkeit mit Bequemlichkeit werden, also verzogene Göre :D.














Hier ein ganz heißer Tipp gegen die ersten Erkältungssymptome!
Der YogiTea. Keine Angst, was einen sehr gesunden Namen trägt, sorgt in erster Linie für eines:
- warme Hände und Füße und einen klaren Kopf
- nach dem Verzehr dick einpacken und die Viren wegschwitzen, am besten mit einem guten Buch im Bett
- hilft garantiert




















Freitag, 12. September 2014

I have killed a KÜRBIS!


Ich glaube die größte Schlacht, die man schlagen muss, um mit Hokkaidos zu kochen, ist das erlegen des Ungetüms. Diese Viecher sind so hart, dass man schon ein großes stabiles Messer mit breitem Spaltrücken haben muss, um sie zu zerlegen.

Der Rest ist dann wirklich ein Kinderspiel. Beim Einkauf überkommt mich immer das Gefühl, dass der Kürbis nie groß genug sein kann. - In meiner Küche stehe ich dann meistens wie Ochs vorm Berge und verfluche, dass ich nicht sooooo viel hungrige Mäuler zu stopfen habe. Mein Lieblingskürbisding ist eine leckere Osaft-, Ingwer-, Kürbissuppe. Geeignet für die ersten Sofaabende mit dicken Socken. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, in diesem Sommer mal NICHT in Kürbissuppenlaune gewesen zu sein.

Also den Kaventsmann erst einmal teilen und von den Kernen befreien (vielleicht ein paar Kerne einfach auf den Misthaufen schmeißen, mit etwas Glück kommt nächstes Jahr Kürbisnachwuchs :D). In kleine Stücke schneiden.









Für die Suppe eine kleine Zwiebel in Öl in einem Topf anschwitzen, bis sie glasig wird. Die Hälfte von einem mittelgroßen Kürbis dazu, salzen und pfeffern. Brutzeln lassen und mit etwas Osaft und Wasser ablöschen. Immer mal umrühren, evtl. einen Schuss Weißwein dazu.
Etwas Ingwer dazu (Vorsicht mit der Menge, kann schnell zu scharf werden):
Mit einem Messer die Stichfestigkeit des Kürbisses prüfen, bei guter "Weichheit" mit dem Mixer pürieren.



Nun abschmecken, evtl. etwas Sahne zum verfeinern, noch mal nachwürzen.
Gerne vor dem Servieren einen Hauch Creme fraiche und Balsamicoessig in die Mitte des Suppentellers. Nach Geschmack mit einem Korianderbüschel abrunden. Fertig ist der 1. Gang.









Der zweite Gang ist weniger aufwendig:

Auf ein Backblech den restlichen Kürbis legen, geschälte und kleingewürfelte Kartoffeln dazu, Rosmarinzweige darüber legen, salzen und pfeffern und mit Olivenöl überträufeln und bei 200 Grad in den Ofen schieben. Gut 20 Minuten backen lassen, zwischendurch wenden und noch etwas Öl dazu.

Mit etwas saurer Sahne und einem Rohkostsalat servieren.

Guten Hunger!!!!!